Digitalisierung für bestehende Anlagen nutzen

Digitalisierung nutzen – an Brownfield-Standorten in der Prozessindustrie eine Herausforderung

Chorus Digital stellt sich der Aufgabe und bietet konkrete Lösungswege an, bei denen logisch-technische Aspekte mit den Inhalten aus Management, Personal- und Organisationsentwicklung und den Tools der Digitalisierung verbunden werden.

Im März 2019 gründeten die beiden Wiener Unternehmer Franz Peter Walder und Richard Wipp das Dienstleistungsunternehmen CHORUS DIGITAL. Aus 35 Jahren gemeinsamer Erfahrung in der Gestaltung von Unternehmen und verfahrenstechnischer Prozessoptimierung entstand der Anspruch, durch Digitalisierung in der Prozessindustrie einen signifikanten und nachweisbaren Mehrwert zu generieren. Dabei stehen konkrete Optimierungsmaßnahmen bei bereits bestehenden Produktionsanlagen (Brownfield) im Vordergrund.

CHORUS DIGITAL vereint als Digitalisierungspartner für die energieintensive Industrie die drei großen Bereiche Unternehmensmanagement, Verfahrens- und Regelungstechnik sowie Data Science unter einem Dach.

Diese drei Bereiche werden häufig in Unternehmen gesondert voneinander betrachtet. Bei der Anwendung einzelner Disziplinen kann nie das gesamte Optimierungspotenzial ausgeschöpft werden. So können Problemlösungen oft nur durch Kombination verfahrenstechnischer Betrachtung und datenbasierter Methoden sinnvoll und nachhaltig gelöst werden. Um diesen Lösungsweg in Optimierungs- und Digitalisierungsprojekten anzuwenden und damit auch Prozessveränderungen dauerhaft zu etablieren, ist es notwendig diese unter Berücksichtigung der Unternehmensstrategie bei den Mitarbeitern zu verankern. Dafür würden Herangehensweisen aus der Organisations- und Personalentwicklung umgesetzt, beschreibt Richard Wipp, Geschäftsführer CHORUS DIGITAL, die Situation.

Know-how-Geber mit holistischem Ansatz

„Wir wollen Technologie- und Know-how-Geber für die Digitalisierungsprojekte der Säge-, Holzwerkstoff- und Papierindustrie mit einem umfassenden, ganzheitlichen Ansatz sein“ so der Geschäftsführer. Den Schwerpunkt in der Beratung bilden dabei das Verknüpfen mehrerer, in der Digitalisierung aufeinander aufbauender Bereiche. Es hat sich gezeigt, dass in Bereichen der IT und OT oft ein Verständnis für das jeweils andere Thema hergestellt werden muss. Durch die gegenseitige Abhängigkeit mit gleichzeitiger Überschneidung zum Beispiel im Bereich Security, sei ein Miteinander für erfolgreiche Digitalisierungsprojekte unerlässlich, so Wipp weiter. Die Schwerpunkte der Teams aus der Verfahrens- und Regelungstechnik gemeinsam mit dem Data Scientist-Team bilden branchenspezifische mathematische und physikalische sowie datengetriebene Modelle, sogenannte digitale Zwillinge.

Damit können in einem immer dynamischeren Produktionsumfeld anstehende Aufgabenstellungen mittels Simulationen und Tests ohne Eingriff in bestehende Produktionslinien und damit risikolos durchgeführt und dargestellt werden. Mithilfe definierter Randbedingungen wird an Forecastmodellen für einen optimalen Produktionsoutput sowie an proaktiven, vorausschauenden Wartungsszenarien für einzelnen Bauteile und ganze Fertigungsstraßen gearbeitet.

Erschließung von Optimierungspotenzialen

Durch diese Vorgehensweise werden Optimierungspotenziale Schritt für Schritt erschlossen. Damit werden Quick-Wins, die schon während der Implementierung die entsprechende Personal- und Organisationsentwicklung miteinschließen, gehoben, führt das Unternehmen aus. Im Rahmen der Digitalisierung ist ein Gesamtoptimum aus Arbeitsorganisation, Materialfluss, Energieeffizienz und Produktqualität bei stark schwankenden Produktionsmengen gefordert.

Unternehmen verstehen unter Digitalisierungspartnern meist die einzelnen Lieferanten ihrer digitalen Produktionsanlagen. Häufig verbinden Mitarbeiter Digitalisierung mit Arbeitskräfteabbau, gerade im Produktionsprozess. Dieses Grundverständnis bricht CHORUS DIGITAL auf“, stellt Wipp dar. Die Verbesserung bestehender Anlagen und der Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit durch Produktvielfalt, Effizienz, Geschwindigkeit und Produktqualität helfen den einzelnen Betriebsstandorten und unterstützen die erfolgreich Umsetzung standortübergreifender Produktionsstrategien. Nicht selten scheitern Projekte nicht an den technischen Aufgaben sondern der sozialen Komplexität und der mangelnden Einbindung der Menschen. Starke Unternehmenskultur kann sehr förderlich, aber bei fehlender Einbindung auch sehr hinderlich sein, weiß Wipp. Genau hier greift der integrative, umfassende und sowohl technisch als auch sozial anspruchsvolle Ansatz von CHORUS DIGITAL.